Mittwoch, 1. April 2015

Ruhekuchen

Zutaten:


Für den Boden:

150g Butter
200g Zucker
2 Pck Vanillezucker
6 Eier
375 g Mehl
1 Pck Backpulver


Für die Füllung:

600g Schlagsahne
2 Pck Vanillezucker



Zubereitung:


Für die Böden:
die Butter schaumig rühren, den Zucker und Vanillinzucker dazugeben und die Eier nach und nach unterrühren.
Das Mehl und das Backpulver kurz mit der Buttermischung verrühren.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, den Rand leicht einfetten.
Nun einen kleinen Teil des Teiges möglichst dünn in der Springform verteilen
(Nur der Boden sollte bedeckt sein)
 und ca. 10-12 Minuten goldgelb backen.
Mit dem restlichen Teig genauso verfahren.
Je nach Springformgröße können es bis zu 6 Böden werden.

Böden sehr gut auskühlen lassen.

Es ist wichtig, einzelne Böden zu backen - sie werden nach dem Auskühlen nahezu "keksig" und bringen deshalb später den ganz speziellen Geschmack, der bei diesem Kuchen erwünscht ist. 
Bitte nicht den Teig komplett backen und die Böden schneiden!!!


Für die Füllung:
die Schlagsahne mit Vanillezucker steif schlagen

Nun mithilfe eines Tortenrings abwechselnd einen Boden und eine dünne Schicht Sahne stapeln, bis alle Böden aufgebraucht sind.
Wenn man will kann man den Kuchen auch noch rundherum mit Sahne einstreichen.

Dann einfach noch kalt stellen bis er serviert wird.

Die Torte  für mindestens 2 Tage in den Kühlschrank stellen!
Die Feuchtigkeit der Sahne zieht in die sehr trockenen Böden ein, die dadurch eine ganz fluffige, leichte Konsistenz bekommen.

Piano

Mein nächstes Projekt wurde eine Torte mit einem Piano. 
Zuerst wollte ich den Kuchen als großes Piano backen doch dann fand ich es schöner das Piano als Topper herzustellen, da man es so aufheben konnte. 

Also fing ich eine Woche vor dem Geburtstag an die Einzelteile des Pianos aus Blütenpaste herzustellen, da diese schön hart werden sollten. Als erstes Stellte ich die Unterseite, den Flügel zum Aufklappen und vorne die Ecke her. Denn erst wenn diese richtig hart sind kann man alles zusammensetzen. Die Blütenpaste habe ich einfach weiß gelassen und später die getrockneten Teile einzeln angemalt. So habe ich meiner Meinung nach ein viel satteres Schwarz hinbekommen. Nach jedem Schritt habe ich immer einen Tag gewartet um sicherzugehen, dass nichts bricht. Und so habe ich Schritt für Schritt das komplette Piano zusammengesetzt. Eine kleine Schwierigkeit waren die Füße, da sich diese immer wieder verschoben und das Piano mehrfach fast umgekippt wäre. Aber am Ende haben sie doch irgendwie gehalten, auch wenn sie nicht ganz gerade sind.
Den Hocker habe ich dann noch ganz spontan dazu modelliert da er mir irgendwie gefehlt hatte. 
Am Ende war dann das Piano sogar 2 Tage vor dem Fest fertig und so konnte alles wirklich super fest werden. 

Als Kuchen habe ich diesen Ruhekuchen gebacken. Der ist einfach super praktisch, da man ihn schon 2 Tage vorher backen kann und er dann noch im Kühlschrank ruhen muss.
Den Kuchen habe ich mit weißer Ganache überzogen. Jedoch hatte ich mit der so meine Probleme, da sie irgendwie nicht so fest werden wollte wie ich es von der normalen Ganache gewohnt war...

Damit auch der Kuchen nach Klavier aussieht habe ich aus Marzipan Klaviertasten hergestellt und diese ringsherum auf den Kuchen gelegt. Den Marzipan habe ich vorher mit Kakao eingefärbt was wirklich gut funktioniert hat. Neben das Piano habe ich spontan noch zwei rosa Zuckerblumen gelegt die mir gut gefallen haben.





Firmtorte

Für die Firmung meines Bruders habe ich mich auch in die Küche gestellt und einen Kuchen gebacken. Sie sollte relativ schlicht werden und ich habe mir sogar das erste Mal eine Skizze gemacht wie sie später aussehen sollte. 
Geplant war eine zweistöckige Torte mit zwei unterschiedlichen Kuchen.

Auf Wunsch wurde der untere Kuchen eine Schachbretttorte und der kleinere Kuchen oben sollte ein Zitronenkuchen werden mit einer Füllung aus abwechselnd Lemon Curd und einer Lemon Curd Buttercreme.



Passend zum Thema habe ich also aus Modellierfondant ein Kreuz und einen Rosenkranz modelliert. Das große Kreuz habe ich mit einem Schachlickspieß stabilisiert. Außerdem konnte ich es so ganz einfach auf der Torte anbringen.
Das Hauptproblem der Torte war die geplante Figur. Ich habe vorher noch nie eine Figur gemacht die größer war als ein paar Zentimter und sie sollte ja zumindest etwas Ähnlichkeit mit meinem Bruder haben...

Also habe ich mich mit diversen Internetanleitungen an die Modellierung des Gesichts gewagt. Nach mindestens 6 Versuchen war ich dann endlich einigermaßen mit dem Gesicht zufrieden.
Der Körper dagegen war dann relativ schnell modelliert und ich konnte alles zusammensetzen.
Da mir bei der Tischtennistorte das Männchen immer zusammengesackt ist habe ich dieses Mal in den Modellierfondant nochmals eine Extraportion CMC eingeknetet. Dadurch war das ganze dann doch viel stabiler.

Der untere Kuchen war in blau geplant aber nur blau fand ich doch etwas langweilig und so habe ich gesehen, dass man dem Fondant etwas kissenähnliches geben kann indem man ihn mit Querstreifen überzieht. Dafür gibt es sogar extra ein Werkzeug aber ich habe es auch ohne geschafft.
Und zwar mit Hilfe eines langen Lineals und einem Geodreieck.
Rund um den Kuchen habe ich in gleichem Abstand oben wie unten kleine Markierungen mit dem Zahnstocher gesetzt. Dann legte ich das Lineal so an dass immer ein Punkt oben mit einem unten verbunden war und fuhr diese Linie vorsichtig mit dem Geodreieck nach, damit sie sichtbar wird. So bearbeitet man den ganzen Kuchen, bis man lauter parallele Linien hat. Um nun das Kissenmuster zu bekommen macht man das gleiche nochmals in die andere Richtung. Und schon hat man schöne gleichmäßige Rauten. In die Kreuzungen habe ich noch jeweils eine kleine dunklere Fondantkugel gesetzt, um das Ganze noch mehr zu betonen.





Banoffee Pie

Ganz zufällig habe ich dieses Rezept eines Kuchens gefunden, den ich vor Ewigkeiten einmal
probiert hatte.
Sofort war klar dass ich den auch mal ausprobieren muss.

Der Kuchen nennt sich Banoffee Pie und kommt ursprünglich aus England.
Der Name setzt sich aus den beiden Hauptzutaten Banane und Toffee zusammen.


Da ich wusste, dass er sehr mächtig war habe ich kleine Törtchen gemacht anstatt eines großen Kuchens.

Ein sehr wichtiger Bestandteil des Kuchens ist das Toffee (Dulce de leche). Dies kann man entweder fertig kaufen oder wie ich selber herstellen. Und das ist fast genauso einfach wie kaufen.
Im Prinzip stellt man einfach eine Dose "Milchmädchen" (gezuckerte Kondensmilch) in einen Topf mit Wasser und kocht diese 2h auf dem Herd.
Ja ihr habt richtig gehört. Eine Dose kochen... ich war da dann doch sehr skeptisch habe es aber trotzdem ausprobiert.
Wichtig dabei ist nur, dass die geschlossene Dose wirklich komplett mit Wasser bedeckt ist und die ganze Zeit leicht köchelt. Dann kann eigentlich nichts passieren. Außerdem habe ich unter die Dose etwas Küchenpapier gelegt, damit die Dose nicht direkt den Topf berührt.
Für ein weicheres Toffee lässt man die Dose ca. 2h kochen und für ein härteres einfach 3h.


Bei mir waren es etwa 2 1/4 h. Und ich fand es so perfekt.

Insgesamt braucht ihr für den Kuchen folgende Zutaten:
eine Dose Milchmädchen
250g Kekse
100g Butter
1-2 Bananen
Sahne nach Bedarf


Und so sieht das Toffee aus wenn man die Dose endlich aufmachen darf:

Während das Toffee vor sich hinköchelt kann man schon den Boden machen.
Dafür 250g Kekse zerbröseln und mit 100g Butter vermischen und in eine Form drücken.
Das Ganze muss jetzt 1h in den Kühlschrank um schön auszuhärten.
Ist das Toffee fertig, verteilt man es einfach auf dem Boden.
Nun nur noch Bananen darauf verteilen und schon ist er fertig der Banoffee Pie =)
Auf den originalen Pie kommt auf die Banane noch eine Packung geschlagene Schlagsahne aber die habe ich jetzt weggelassen...




Schweinetrog

Dies ist eine Motivtorte bei der man mit relativ wenig Aufwand eine super tolle Torte zaubern kann. Sie ist also auch etwas für totale Anfänger, da man bei ihr auch nicht mit Fondant hantieren muss sondern alles auch mit Marzipan machen kann.

Für die Torte kann man komplett frei wählen, welches Innenleben sie haben soll.
Bei mir wurde es eine Schokotorte mit Himbeerfüllung.

Die Torte muss nach dem Abkühlen einmal komplett mit Ganache eingestrichen werden. Dabei muss nicht darauf geachtet werden, dass sie besonders sauber eingestrichen wird, da ein Schweinetrog oben sowieso nicht ordentlich aussieht.

Sobald die Torte eingestrichen ist setzt man rund um die Torte Schokoriegel. Dafür kann man  Kit-Kat, Duplo, Amicelli, usw. verwenden. Einfach das nehmen, was einem am besten gefällt. Ich habe bei mir die Schokoriegel noch zugeschnitten, sodass sie unterschiedlich lang waren. Das sah finde ich einfach besser aus. Damit die Riegel auch wirklich an der Torte halten, würde ich nun einen Tortenring ausenrum machen und ihn erst kurz vor dem Anrichten abmachen. So ist man auf der sicheren Seite, dass nichts abfällt.

Die Schweinchen die in den Trog kommen können nun entweder aus gefärbten Marzipan oder Fondant hergestellt werden.
 
Im Prinzip sind diese Schweinchen auch nicht sehr schwer zu modellieren.
Für die Torte habe ich folgende Dinge hergestellt:
                    - ein sitzendes Schweinchen
                    - einen Rückenschwimmer
                    - ein Schweinchen mit Rettungsring
                    - drei Schweinepopos
                    - Blümchen
Die Schweine bestehen eigendlich nur aus Kugeln in unterschiedlicher Größe.
Die Kleckse auf den Schweinen habe ich mithilfe eines Zahnstochers und etwas geschmolzener Kuvertüre aufgebracht.
Dann kurz alles schön angeordnet und schon kann die Torte serviert werden.
Vorallem bei den Kindern kam die Torte super gut und da sie unbedingt ein Schweinchen haben wollten empfiehlt es sich hier wirklich diese aus Marzipan herzustellen

Dienstag, 9. Dezember 2014

Schokoladenkuchen

Ich habe ja gesagt, dass ich noch mein bisheriges Lieblingsrezept eines Schokoladenkuchens hochstellen würde. Und nun ist es soweit.
Hier also nun die Anleitung wie ihr einen super saftigen Schokokuchen zaubern könnt.


Man braucht dafür:
4 Eier
160g Zucker
200ml Öl
200ml Orangensaft
300g Mehl
1Pck Backpulver
3El Kakaopulver
200g Schokolade

Vielleicht als Anmerkung zuerst. Die meisten Rezepte sind mir immer viel zu süß. Daher habe ich auch in diesem Fall die Zuckermenge stark reduziert. Ich finde ihn so perfekt und noch allemal süß genug. Wer jedoch sehr süße Kuchen mag, der kann hier ohne Probleme die Zuckermenge erhöhen.
So nun aber zur Zubereitung:

Die Schokolade vorsichtig im Wasserbad schmelzen. Dabei immer darauf achten, dass kein Wasser in die Schokolade kommt, da sie sonst so komisch grieselig wird. Sobald sich die Schokolade komplett verflüssigt hat schlägt man die Eier mit dem Zucker dick auf. Anschließend rührt man den Saft und das Öl unter. Als letztes wird noch das Mehl mit dem Backpulver, dem Kakao und der Schokolade untergerührt. Und schon ist man fertig.

Den Kuchen gibt man nun in eine eingefettete Form und lässt ihn bei 180° (Umluft) ca. 40 - 45 Minuten backen. Sobald bei der Stäbchenprobe nichts mehr am Zahnstocher hängen bleibt kann man den Kuchen aus dem Backofen holen.

Der Kuchen schmeckt so richtig schön schokoladig und ist innen total fluffig. Das liebe ich so an diesem Kuchen.

Rollfondant

Nach vielen ausprobieren und ein paar halben Katastrophen habe ich nun endlich meinen perfekten Rollfondant gefunden.

Hierbei handelt es sich um einen Gelatinefondant. Wer jedoch kein Gelatine mag müsste diesen auch duch Agar-Agar ersetzen können. Damit habe ich jedoch noch keine Erfahrung.

Der Fondant muss mindestens eine Nacht ruhen, daher sollte man ihn also früh genug vorbereiten, damit man am Ende nicht in Zeitnot gerät.


Für den Fondant braucht man folgende Zutaten:
1Pck Gelatine
60 ml Wasser
170gr Glukosesirup
1 Tl Glycerin
1/2 Tl Zitronensäure
1kg Puderzucker
1/2 Tl Salz
Palmin Soft

Als erstes lässt man die Gelatine in dem Wasser für 10 min Quellen.

Nun die Gelatine zusammen mit dem Glukosesirup, Zitronensäure, Salz und dem Glycerin im Topf langsam erwärmen bis sich die Gelatine komplett aufgelöst hat. Aber nicht kochen!!
Die Sirupmischen kurz auskühlen lassen.

Nun vermischt man einen Teil des Puderzuckers mit der Sirupmischung. Nach und nach gibt man mehr Puderzucker hinzu. Die Hände gut mit Palmin einfetten und alles zu einem festen Teig verarbeiten.

Diesen muss man anschließend Luftdicht in Frischhaltefolie verpacken und am bessten zusätzlich noch in eine Dose legen. 
Der nun komplett luftdicht verpackte Fondant muss schließlich noch eine Nacht im Kühlschrank ruhen, bis man ihn weiterverarbeiten kann.