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Sonntag, 5. Juli 2020

Hochzeitstorte

Vor etwa einem Jahr durfte ich meine erste Hochzeitstorte backen. Die Torte war für meinen Bruder und daher habe ich hier besonders viel Arbeit hineingesteckt.
Äußerliche Vorgaben hatte ich recht wenig. Gerne wollten sie ein paar Blumen und den Kuchen in Holzoptik.
Mit solchen Vorgaben kann ja eigentlich nicht viel schief gehen und so ist eine wirklich wunderschöne Hochzeitstorte entstanden.
Beim Innenleben hatten die Beiden schon etwas genauere Vorstellungen. Aber das schränkt einen ja meist nicht wirklich ein.

Nach ein paar Überlegungen und einigen Zeichnungen hatte ich einen groben Plan, wie die Hochzeitstorte am Ende aussehen sollte.




Aber jetzt erstmal ganz von vorne. Schon ungefähr zwei Monate vorher habe ich begonnen, für die Blumengestecke die Blumen und Blätter aus Blütenpaste zu modellieren. Schließlich sind diese ja doch ganz schön zeitaufwändig. Auch kleinere Füllblumen habe ich hergestellt. Mindestens 100 kleine Blumen. Aber ich finde so etwas ja schon fast meditativ und kann mich dabei wunderbar entspannen. So merke ich gar nicht, wie die Zeit vergeht und freue mich später über ein wunderschönes Gesteck.

Zusätzlich zu den Blumengestecken sind zwei süße Kolibris aus Modelliermasse entstanden. Damit der eine Kolibri über der Blume fliegen konnte, habe ich ihn im Inneren mit einem Drahtgestell verstärkt. Beide Kolibris habe ich zunächst komplett ohne Farbe hergestellt. Als Befestigung auf dem Kuchen, habe ich jeweils einen Schaschlikspieß im Körper verankert. Damit die beiden Vögel nicht allzu schwer wurden, befindet sich jeweils im Inneren nur Alufolie. Die Flügel habe ich jeweils separat modelliert um sie nach dem Trocknen an den Körpern zu fixieren. Nach fast einer Woche Trocknungszeit bemalte ich die beiden Vögel mit Puderfarbe.

Dann musste ich natürlich noch so einige Kuchen backen. Da ich natürlich nebenher ganz normal Arbeiten musste, habe ich die Böden alle reichlich vorher gebacken und eingefroren. Aber auf diese Weise, hatte ich die Tage direkt vor der Hochzeit für mich etwas entzerrt und damit etwas weniger Stress direkt vor der Hochzeit. Im Gefrierschrank landete also ein Schoko-Biskuit, ein Vanille-Biskuit und ein ganz normaler heller Biskuitboden. Alles schon in fertige Böden geschnitten, damit das Auftauen später schneller geht.

Die Füllungen sollten natürlich auch noch gemacht werden - also kiloweise Buttercreme zum Einstreichen, eine Portion Ganache für den Schokoladenkuchen, eine milchfreie Schokocreme, eine Zitronencreme und eine Himbeer-Frischkäsecreme. Daraus ist dann eine dreistöckige Hochzeitstorte mit 29cm Schokokuchen, 24cm Vanille-Zitronenkuchen und 19cm Himbeer-Frischkäsekuchen entstanden.

Überzogen habe ich die Torte mit Massa Ticino. Zum ersten Mal habe ich meinen Fondant gekauft und nicht selbst hergestellt. Und in diesem Fall war ich wirklich super glücklich mit der Entscheidung. Denn der Fondant ist sehr leicht zu handhaben. Um die Holzoptik herzustellen, habe ich leicht angefeuchtetes Esspapier direkt auf dem Fondant ausgerollt. Dadurch entstehen diese kleinen Risse. Ich kam nicht dazu, diese Technik vorher einmal auszuprobieren, aber es hat zum Glück alles wie gewünscht funktioniert. Noch etwas Puderfarbe auf den Kuchen und schon war die Holzoptik perfekt.



Zusammengebaut habe ich die Torte erst vor Ort. So ein Transport einer Hochzeitstorte ist in Einzelteilen einfach viel leichter.

Nun habe ich noch zum Abschluss ein paar Bilder der Hochzeitstorte für euch.









Dienstag, 20. Dezember 2016

Wikinger


Wieder steht bei uns ein Geburtstag an und ich habe endlich wieder die Möglichkeit eine Motivtorte zu backen. Es sollte mal wieder eine 3D-Torte werden und daher brauchte ich mir auch keine großen Gedanken über den Kuchen machen. Denn für 3D-Torten braucht man möglichst stabile und vor allem schnittfeste Kuchen, die nicht sofort zerbröseln. Am besten eignen sich dafür ganz normale Rührkuchen. Ich habe mein Rezept einfach noch mit ein paar Schokostückchen und Kirschen aufgepimpt, da ich finde, dass so ein reiner Rührkuchen doch manchmal etwas langweilig schmeckt.

Was sollte es also dieses Mal für ein Kuchen werden? Die Idee für den Kuchen stammt aus dem Buch Animation in Sugar 2 von Carlos Lischett. Ich bin absoluter Fan von diesem Buch, da darin sowohl Kuchenaufsetzer als auch ganze Kuchen beschrieben werden. Das Buch ist zwar auf Englisch aber dennoch sehr verständlich.

Jetzt zeige ich euch also hier die Entstehung meines Wikinger-Kuchens:

 Angefangen habe ich im Prinzip schon eine Woche vorher, um den Fondant herzustellen, den ich immer selber mache. Insgesammt habe ich ein bisschen mehr als 1kg gebraucht. Auch schon ein paar Tage vorher habe ich das Gesicht und den Helm hergestellt, da diese einige Zeit brauchen um fest zu werden. Ich hatte Angst, sie würden mir zusammenfallen und kaputt gehen, falls ich sie erst am Tag des Dekorierens herstellen würde. Das Gesicht besteht aus Hautfarbenem und orangenem Fondant, den Helm habe ich aus braunem Fondant hergestellt, den ich nach dem Trocknen mit silberner Lebensmittelfarbe angemalt habe.

Für den Kuchen habe ich zwei 15cm Durchmesser Kuchen gebacken und dann einfach mit etwas Ganache aufeinander gestapelt. Den Kuchen stellte ich dann kurz in den Kühlschrank, damit er fester und stabiler wird, und dann fing ich an ihn zurechtzuschnitzen. Anschließend habe ich noch den ganzen Kuchen mit Ganache eingedeckt und dann ging es für den Kuchen wieder über Nacht in den Kühlschrank.

1. Bild (Hose):
Die Hose besteht zur etwa zwei Drittel aus dunkelbraunen Fondant (4cm breite) und zu einem Drittel aus schwarzem Fondant (2cm breite). Die Streifen habe ich nacheinander zurechtgeschnitten und dann auch seperat mit etwas Zuckerkleber am Körper befestigt. 

2. Bild (Oberteil):
Das Oberteil besteht aus hellbraunem Fondant den ich am Körper zurechtgeschnitten habe. Um diese raue Struktur zu erreichen habe ich einfach mit einem Gemüsebürste den aufgelegten Fondant bearbeitet.
Der Gürtel besteht aus zwei dünnen Strängen Fondant und einem runden Fondantstück, dass ich ebenso wie den Helm nach dem Ankleben mit silberner Lebensmittelfarbe angemalt habe

3. Bild (Gesicht):
Das Gesicht habe ich mit Zahnstochern am Körper befestigt. Ebenso den Helm der nicht auf dem Kopf aufliegt, da er dafür zu schwer war, sondern auch mit zwei Zahnstochern direkt am Körper befestigt worden ist.

4. Bild (Arme):
Die Arme bestehen wieder jeweils aus hautfarbenem Fondant. Damit diese nicht absacken habe ich anfangs zur Stütze einfach eine Rolle untergelegt, bis alles fest genug war. Oben am Arm befinden sich noch Ärmel, die ich in der gleichen Farbe gemacht habe wie das Oberteil und auch in der gleichen Art und Weise strukturiert.

5. Bild (Fell, Boot und Angel):
Das Fell besteht aus braun gefärbtem Royal Icing. Mit einer Tülle, die normalerweise zum Spritzen für Blumen gedacht ist, habe ich das Royal Icing einfach direkt auf den Rücken gespritzt. Es sollte von der Konstistenz her eher fest sein, da die einzelnen Zacken nicht wieder ineinander verlaufen sollten.
Das Boot besteht aus eher dunklem senfgelbenem Fondant. Die Unterseite hat die Form eines Rugby-Balls. Also vorne und hinten spitz zulaufend und in der Mitte breit. Die Seiten sind vorne und hinten jeweils etwas höher als in der Mitte. Befestigt habe ich sie mit etwas Zuckerkleber sowohl an der Außenseite der Unterseite als auch auf dem Cakeboard.
Die Angel besteht aus dunkelbraunem Fondant und einem Schaschlikspieß. Den Fondant habe ich einfach um den Spieß gewickelt und vorsichtig festgedrückt. Als Schnur habe ich einen Baumwollfaden genommen. Wenn man will, kann man auch die Schnur aus dünnem Fondant herstellen, jedoch musste der fertige Kuchen noch mit dem Auto transportiert werden, und da wäre mir ein so dünner Fondantstrang auf alle Fälle gebrochen.
Am Ende habe ich das Cakeboard, welches ich einfach mit Alufolie überzogen habe, noch mit blauer Lebensmittelfarbe angemalt. Ich hatte leider nicht mehr genügend Fondant daheim, um auch noch das Board damit zu überziehen. Aber ich fand, dass es auch so richtig toll gewirkt hat und man auch.

Angeschnitten wurde der Kuchen noch am selben Tag, an dem ich ihn fertig verziert hatte. Zum backen und verzieren habe ich wieder 2 Tage gebraucht, wobei das Verzieren dieses Mal sogar relativ schnell ging. Denn ich habe nur ca. 6-7 Stunden für die komplette Gestaltung gebraucht.
Zum Schluss habe ich hier nun noch ein paar Bilder, auf denen der Wikinger von allen Seiten zu sehen ist, damit das Nachbacken leichter fällt 😉.




Mittwoch, 10. Juni 2015

Cake World - Tauftorte

Vom 8. - 10. Mai fand in Friedrichshafen zum ersten Mal die Cake World statt und da musste ich auf jeden Fall hin. 
Ach habe ich mich getraut, das erste Mal an einem Wettbewerb teilzunehmen.

Leider hat es mit einer Platzierung nicht geklappt da ich durch einen doofen Verständnisfehler disqualifiziert worden bin. Dennoch habe ich von der Jury eine super Rückmeldung bekommen und bin ganz bestimmt nächstes Jahr wieder mit einer Torte dabei.

Teilgenommen habe ich in der Kategorie "einstöckige festliche Torte".
Bei der Messe habe ich dann gesehen, dass man das Wort Festlich nicht allzu Ernst nehmen darf. Das Wort "Motivtorte" hätte wahrscheinlich besser gepasst, da wirklich alles zu sehen war.

Da ich das im Vorraus jedoch nicht wusste, habe ich mich für eine Torte mit dem Thema Taufe entschieden. Die komplette Torte ist in Pastellfarben gehalten und passt somit wunderbar zu diesem Thema.

Für die Dekoration entschied ich mich einen Heißluftballon zu bauen und das war der Disqualifizierungsgrund. Ich hatte nämlich in den Heißluftballon oben eine Styroporkugel getan, um die Runde Form hinzubekommen. Dadurch galt meine Torte als 2-stöckig und nicht mehr wie vorgegeben als einstöckig. Aber soetwas passiert einem auch nur ein einziges Mal =D.



Angefangen habe ich den Kuchen indem ich die Tiere modelliert habe. So entstanden an einem Tag die Giraffe, der Elefant, der Pandabär und der kleine Affe.

Anschließend  stellte ich den Korb her. Die geflochtene Struktur stellte mich vor eine große Herausforderung. Aber nach vielen Versuchen hatte ich es dann endlich geschafft.
Damit der Korb auch schön rund trocknet habe ich ihn um eine Rolle Küchenpapier gestellt, die zufällig genau die richtige Größe hatte. Nachdem alles genug Zeit hatte zum trocknen, kamen die Tiere an ihre vorgesehenen Plätze.

Jetzt konnte man in den Zwischenräumen sehen, dass ich bei den Tieren nur die Oberkörper modelliert hatte. Also entschied ich mich kurzerhand noch eine blaue Decke aus Fondant in den Korb zu legen. Damit konnte ich geschickt ein paar Unsauberheiten überdecken. 

Als nächstes war der Heißluftballon an der Reihe.
In diesem befindet sich wie oben schon beschrieben die verhängnisvolle Styroporkugel. Um diese Einzudecken habe ich erst diverse Angaben berechnen müssen damit alle Teile am Ende perfekt aneinander passen.

Irgendeinen Denkfehler hatte ich jedoch dabei, denn es sollten eigendlich mehr Teile werden. Gepasst hat es trotzdem.

Um unsaubere Kanten zu verdecken habe ich die braunen Streifen angebracht und als Deko noch die kleine Girlande mit den Schleifen. Für den Schriftzug BABY habe ich mich erst relativ spät entschieden, da mir der Ballon als er fertig war etwas leer vorkam.

Das blaue Band unten am Ballon habe ich erst so trocknen lassen, bevor ich dieses am Ballon befestigt habe. So konnte ich sicher sein, dass es seine Form behält.

Als Seile vom Korb zum Ballon verwendete ich Schaschlickspieße, welche ich silbern anmalte.



Den Kuchendummi habe ich mit weißem Fondant eingekleidet.
Anfangs wollte ich dann eine Spitzendecke darauflegen jedoch hat mir diese nicht gefallen sodass ich auf eine Patchworkdecke umgestiegen bin.

Und auch diese musste ich 2 Mal neu machen, da sie mir beim ersten Mal komplett gebrochen ist... Ich weis immer noch nicht was da mit dem Fondant los war.

Beim ersten Versuch habe ich die Decke komplett fertig gemacht und wollte sie komplett auf den Kuchen legen, da das ja Misslungen ist, legte ich beim zweiten Versuch erst nur den braunen Fondant auf den Kuchen und drapierte ihn so hin wie ich ihn haben wollte. Erst danach machte ich mich an die Arbeit die einzelnen Vierecke für das Patchworkmuster herzustellen. 

Hier habe ich etwas unsauber gearbeitet, weshalb die Ränder nicht perfekt aneinanderpassen, aber dennoch bin ich mächtig stolz auf diese Decke. 
Anfangs machte ich nur eine Decke jedoch war mir da der Kuchen noch zu leer weshalb ich an den Rändern noch weitere Deckenteile befestigte. 



Der Kuchen steht auf einem Cake Board, dass ich auch braun eingedeckt habe. Eigendlich wollte ich dann auch noch um den Rand ein Band machen aber das habe ich irgendwie komplett vergessen. 
Für den Transport steckte ich den Ballon in einen extra Karton und polsterte alles gut aus. Da ich selbst nicht schon Donnerstags nach Friedrichshafen fahren konnte, gab ich den Kuchen meiner Mutter mit und hoffte, dass er die 3-stündige Fahrt heil überstehen würde. Vor Ort musste dann auch meine Mutter den Ballon befestigen, was sich als sehr kompliziert herausstellte, jedoch hat sie es nach fast 20 Minuten herumprobieren dann geschafft ohne das etwas kaputt gegangen ist. 
Wie alles aussah, konnte ich dann erst Sonntags sehen, als ich auch in die Cake World gegangen bin. 

Leider entsprach mein Kuchen ja dann nicht den vorgegebenen Richtlinien jedoch habe ich wirklich super tolle Tipps von der Jury bekommen, was ich bei dem Kuchen noch verbessern könnte. Dafür nahm die Jury sich fast eine viertel Stunde zeit. Auch wenn ich nichts gewonnen habe, hat es sich für mich dennoch gelohnt dort teilzunehmen.




Dienstag, 9. Juni 2015

Ritterburg

Für eine Hochzeit habe ich letztens diese Ritterburg hier gebacken. Die Hochzeit lief unter dem Thema Mittelalter und man sollte sich auch als Gast mittelalterlich kleiden. Ziemlich spontan entschied ich mich dazu noch einen Kuchen zu backen. Und es war auch schnell klar dass der Kuchen bei diesem Thema nur eine Ritterburg werden konnte.

Der Kuchen ist zweistöckig und es befindet sich dieser Baumkuchen darunter. Jedoch habe ich die doppelte Menge verwendet.
Der Baumkuchen ist ein relativ stabiler Kuchen weshalb er sich auch zum Stapeln hervorragend eignet.

Die Türme bestehen aus Doppelkeksen die ich mit Kuvertüre zusammengeklebt habe und anschließend mit Fondant eingekleidet habe.



Wie ihr bestimmt sehen könnt habe ich bei dem Fondant eine schöne Maserung hinbekommen. Dafür habe ich die Tescoma Prägematten verwendet. Damit erzielt man super schnell ein tolles Ergebnis. Um die Steinmaserung jedoch noch mehr hervorzuheben, bin ich die Vertiefungen noch mit Puderfarbe in Alkohol aufgelöst nachgefahren. Am Schluss bin ich noch kreuz und quer ein bisschen darüber mit der Farbe um es natürlicher wirken zu lassen. Rechts und links seht ihr noch zwei Nahaufnahmen der Ritterburg. Die Stützen für das Tor sind einfach zwei schwarz angemalte Schaschlikspieße. Und mit dem schwarzen Fondant hatte ich wie immer so meine Probleme. Er wird immer einfach mega schnell bröselig. Aber es ging dennoch gerade noch so. Die Fähnchen habe ich aus Papier gemacht und wie man ganz oben sieht habe ich das Wort LOVE daraufgeschrieben. Außerdem habe ich noch passend zur Hochzeit Eheringe aus Zucker hergestellt und diese noch in die Mitte gelegt. Jedoch habe ich davon kein Foto mehr gemacht.

Das Brautpaar hat sich auf alle Fälle sehr gefreut und das ist ja das Wichtigste bei einem Kuchen.
Jedoch muss ich meine Kuchen immer noch selbst anschneiden, da sie sonst nicht gegessen werden.



Baumkuchen

Für diese Burgtorte habe ich einmal versucht einen Baumkuchen zu backen.
Dabei bin ich auf ein Rezept gestoßen, dass beim ersten Probebacken schon super funktioniert hat und mega lecker schmeckt.

Der Baumkuchen erhält seinen Namen durch die Ringe die er beim backen bekommt. Wenn man die Schichten immer schön braun werden lässt, kann man beim Anschneiden abzählen wie viele Schichten man gebacken hat. Wie bei einem Baum die Jahresringen. Bei meinem Kuchen hier sind es 8 Schichten.


Der Teig der Baumkuchens ist sehr einfach herzustellen. Beim Backen muss man jedoch die ganze Zeit vor dem Backofen sitzen. Je nach Backofen kann dies gut eine Stunde in Anspruch nehmen. Ich habe das letzte Mal 40 Minuten zum Backen benötigt.

Man braucht dafür:

250g Butter
180g Zucker (original: 250g Zucker)
1 Pck Vanillezucker
6 Eier (getrennt)
halbes Fläschen Bittermandel-Aroma
100g Marzipan
6 EL Amaretto
150g Mehl
100g Speisestärke
1 Pck Backpulver
Vollmilchkuvertüre
1 EL Palmin Soft
(Aprikosenmarmelade)


Den Backofen auf Grillstufe stellen und auf 240° vorheizen. 
Butter, Zucker, Eigelb, Vanillezucker und Bittermandel-Aroma sehr schaumig rühren. Danach das Marzipan mit dem Amaretto aufkochen bis es sich komplett verflüssigt hat. Das Ganze bekommt so eine cremige Konsistenz. Diese Mischung zur Teigmasse geben und gut unterrühren. Anschließend Mehl, Speisestärke und Backpulver nach und nach hinzugeben. Das Eiweiß sehr steif schlagen und vorsischtig unterheben.

Nun den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rest gut einfetten. Auf den Boden ca. 3 EL Teig verteilen und diesen gut verstreichen. Der Boden sollte dadurch gerade so bedeckt sein. Nun den Teig weiterhin auf der Grillstufe ca. 4 Minuten backen. Sobald sich der Kuchen oben komplett brauch gefärbt hat den Kuchen herausnehmen und wieder 3 EL Teig darauf verteilen und wieder ca. 4 Minuten grillen. Mit dem restlichen Teig genauso verfahren.
Falls sich beim Verteilen der Teigmasse die dunkle Schicht lösen sollte, den Teig vorsichtig durch Schwenken auf dem schon gebackenen Kuchen verteilen. Geht auch sehr schnell.

Der Kuchen muss während des kompletten Backens immer im Auge behalten werden, damit er nicht plötzlich zu dunkel wird. Je höher der Kuchen wird, desto kürzer wird die Backzeit. Bei mir waren es am Ende gerade noch 2 Minuten pro Schicht. 

Sobald der komplette Teig aufgebraucht ist, den Kuchen gut abkühlen lassen. 

Nach belieben kann der Kuchen noch mit einer Apricoture eingestrichen werden. Dafür die Marmelade mit einem kleinen Schuss Wasser im Topf einkochen bis sich die Menge fast halbiert hat. Die Marmelade sollte dabei eine dickflüssige Konsistenz haben. 
Diese Apricoture kann noch vor der Kuvertüre auf den Kuchen gestrichen werden.

Danach die gewünschte Menge Kuvertüre schmelzen und mit etwas Palmin vermischen. Dadruch wird die Schokoschicht nicht steinhart wenn sie auskühlt sondern bleibt immer leicht cremig. 
Den abgekühlten Kuchen mit der Kuvertüre überziehen.

Mittwoch, 1. April 2015

Leuchtturm

Diese Leuchtturmtorte habe ich für eine Freundin gebacken. Da an ihrer Zimmerwand ein riesiger Leuchtturm prangt, habe ich mir gedacht, dass ihr so eine Torte bestimmt gefallen könnte.
Bei diesem Kuchen war der Leuchtturm das Problem, da dieser relativ schwer wurde. Der Kuchen musste also sehr stabil sein. 

Den Leuchtturm habe ich als erstes gemacht. Damit dieser am Ende nicht viel zu schwer wird habe ich in die Mitte eine halbe Küchenpapierrolle genommen. Um diese habe ich Alufolie geschlagen und dann das Fondant außen herum modelliert. Dies hat finde ich sehr gut geklappt und dadurch habe ich wirklich viel Gewicht sparen können. Die Aussichtplattform und alles darüber habe ich erst gut durchtrocknen lassen, bevor ich alles zusammengebaut habe. Zur Sicherheit ist alles mit mehreren Schaschlikspießen gestützt. 

Die Muscheln habe ich aus Blütenpaste hergestellt. Dadurch haben sie besser ihre Form behalten. Die restliche Deko war ausnahmsweise mal nicht essbar... Aber ich wollte kein Fischernetz aus Fondant herstellen und gestört hat es auch keinen, da man es ja ganz einfach vor dem Anschnitt abnehmen konnte.  Das Fischernetz habe ich aus weißer Wolle geknüpft was gar nicht so schwer war.
Die Zaunpfähle sind halbierte Schaschlickspieße die ich mit Draht verbunden habe und für das Gras habe ich einfach Dekogras aus dem Bastelladen verwendet. Die Feine Grasstruktur hätte ich einfach nicht aus Zucker hinbekommen.
Eingedeckt habe ich den Kuchen mit hellblauen Fondant. Der Sand war auch ganz einfach zu machen: Dafür einfach ein paar Butterkekse fein zerbröseln und schon ist er fertig. Damit der Sand nicht dauernd von der Torte rutscht habe ich darunter einfach etwas Zuckerkleber getan. Das hat super funktioniert.





                                                   

VW-Bus

Kuchen sind doch immer ein schönes Mitbringsel für Geburtstage finde ich. Und aus diesem Grund habe ich einen Kuchen gebacken in der Form eines VW-Busses. Denn die Beschenkte, liebte dieses Auto über alles.

Der Kuchen ist ein einfacher Schokoladenkuchen den ich zurecht geschnitten habe.
Damit er noch saftiger wird habe ich den Kuchen aufgeschnitten und zwischen die Schichten Mirabellenmarmelade getan.
Den Kuchen habe ich komplett mit weißem Fondant eingeschlagen und dann mit rot angemalt.
Meinen Fondant färbe ich nur noch auf diese Weise rot und schwarz, da der selbst gemachte Fondant diese zwei Farben irgendwie nicht verträgt. Er wird dann ganz seltsam bröselig.

Die Fenster, Scheinwerfer und Räder  habe ich wieder ganz normal aus Fondant hergestellt, den ich vorher eingefärbt habe. Und mit ein wenig Zuckerkleber waren sie auch ganz schnell am Bus angebracht. 
Zum Schluss habe ich dann nur noch ein paar Linien mit schwarzer Farbe gezogen.
Die Proportionen sind beim Modellieren zwar etwas daneben gegangen aber so schlimm finde ich das nicht, denn der Kuchen bekommt dadurch etwas Comic-haftes.




Schweinetrog

Dies ist eine Motivtorte bei der man mit relativ wenig Aufwand eine super tolle Torte zaubern kann. Sie ist also auch etwas für totale Anfänger, da man bei ihr auch nicht mit Fondant hantieren muss sondern alles auch mit Marzipan machen kann.

Für die Torte kann man komplett frei wählen, welches Innenleben sie haben soll.
Bei mir wurde es eine Schokotorte mit Himbeerfüllung.

Die Torte muss nach dem Abkühlen einmal komplett mit Ganache eingestrichen werden. Dabei muss nicht darauf geachtet werden, dass sie besonders sauber eingestrichen wird, da ein Schweinetrog oben sowieso nicht ordentlich aussieht.

Sobald die Torte eingestrichen ist setzt man rund um die Torte Schokoriegel. Dafür kann man  Kit-Kat, Duplo, Amicelli, usw. verwenden. Einfach das nehmen, was einem am besten gefällt. Ich habe bei mir die Schokoriegel noch zugeschnitten, sodass sie unterschiedlich lang waren. Das sah finde ich einfach besser aus. Damit die Riegel auch wirklich an der Torte halten, würde ich nun einen Tortenring ausenrum machen und ihn erst kurz vor dem Anrichten abmachen. So ist man auf der sicheren Seite, dass nichts abfällt.

Die Schweinchen die in den Trog kommen können nun entweder aus gefärbten Marzipan oder Fondant hergestellt werden.
 
Im Prinzip sind diese Schweinchen auch nicht sehr schwer zu modellieren.
Für die Torte habe ich folgende Dinge hergestellt:
                    - ein sitzendes Schweinchen
                    - einen Rückenschwimmer
                    - ein Schweinchen mit Rettungsring
                    - drei Schweinepopos
                    - Blümchen
Die Schweine bestehen eigendlich nur aus Kugeln in unterschiedlicher Größe.
Die Kleckse auf den Schweinen habe ich mithilfe eines Zahnstochers und etwas geschmolzener Kuvertüre aufgebracht.
Dann kurz alles schön angeordnet und schon kann die Torte serviert werden.
Vorallem bei den Kindern kam die Torte super gut und da sie unbedingt ein Schweinchen haben wollten empfiehlt es sich hier wirklich diese aus Marzipan herzustellen

Sonntag, 27. April 2014

Kamera

Nachdem ich schon einmal eine 3D-Torte gebacken habe wollte ich mich noch einmal an einen solchen Kuchen wagen.
Für den Geburtstag meines Freundes sollte es eine ganz spezielle Torte werden. Und da er seit geraumer Zeit eine neue Kamera hat und alles und jeden fotografiert nahm ich mir vor ihm eine Kamera zu backen.



Das erste Problem dabei war die Farbe. Denn Kameras sind für gewöhnlich schwarz. Jedoch lässt sich mein Gelatinefondant einfach nicht schwarz färben. Irgendwie verträgt sich dieser Fondant nicht mit den Farben rot und schwarz. Da wird er ganz komisch bröselig, was die Verarbeitung fast unmöglich macht.
Ein neues Fondantrezept musste also für diesen Kuchen her. Nach einiger Recherche bin ich dann auf diesen Schokoladenfondant gestoßen. Er lässt sich noch einigermaßen gut verarbeiten und schmecken tut er auch noch. 

Da auch dieser Kuchen zurecht geschnitten werden musste blieb es auch hier bei einem einfachen Nuss-Schokokuchen. Solche festen Teige sind für diese 3D-Torten einfach am besten.

Das Gehäuse habe ich  getrennt vom Objektiv hergestellt, da dies auf diese Weise viel einfacher zu handhaben ist.
Erst ganz am Ende habe ich beide Teile zusammengesetzt.
Das Glas des Objektives habe ich aus Piping Gel gemacht. Dies ist wirklich ganz einfach herzustellen und auch nicht unbedingt kompliziert in der Verarbeitung.


Dadurch, dass ich Schokoladenfondant verwendet habe wurde die Kamera zwar nicht ganz schwarz sondern eher dunkelbraun, aber das fand ich nun absolut nicht schlimm. Außerdem bin ich mit dem Schokoladenfondant wirklich gut zurechtgekommen. Zusätzlich hat es die ganze Zeit in der Küche super lecker nach Schokolade gerochen. Auch noch ein Vorteil =D. 



Alle Verzierungen habe ich aus Royal Icing gemacht. War zwar leider nicht wirklich optimal, da ich damit nicht wirklich sehr detailreiche Verzierungen auftragen konnte aber für die grobe Erkennung hat es dennoch gereicht. Eigentlich wollte ich mit solchen Lebensmittelstiften arbeiten aber die habe ich nur im Internet gefunden und dafür hat die Zeit einfach nicht mehr gereicht.


Donnerstag, 19. Dezember 2013

Sportschuh


Ich wagte mich nun auch einmal an eine 3D-Torte.
Der Kuchen war für meine Brüder bestimmt und da sie Beide sehr gerne Sport treiben, dachte ich, ich könnte doch einen Turnschuh aus Kuchen herstellen. 

Da man dabei den Kuchen als erstes zurrechtschneiden muss und auch in Form "schnitzen" muss entschied ich mich als Teigbasis für einen Rührkuchen. Diesen stellte ich jedoch so her, dass ein Zebramuster entstanden ist.

Dann habe ich angefangen den Schuh mit Hilfe einer Schablone zurechtzuschneiden. Als Schablone habe ich einfach den Schuhabdruck eines Turnschuhs aus dem Internet verwendet, da ich so sichergehen konnte, dass auch wirklich die Proportionen stimmen. 
Anschließend mit mehreren dünnen Schichten Ganache eingestrichen damit auch wirklich alles ganz glatt ist und dann konnte ich anfangen den Kuchen zu verzieren. 
Im Gegensatz zur üblichen Methode ersteinmal alles mit Fondant einzuschlagen habe ich mir immer Fondant auf den Kuchen gelegt, zurechtgeschnitten und anschließend mit Zuckerkleber festgeklebt. Mit dieser Arbeitsweise bin ich sehr gut zurechtgekommen. Im Bild hier unten könnt ihr nachvollziehen wie ich den Schuh nach und nach aufgebaut habe und gerne könnt ihr das auch als Anleitung für eine eigene Motivtorte nutzen.


Am Tag des Geburtstages war die Überraschung wirklich gelungen. Manchen ist es auf den ersten Blick garnicht aufgefallen, dass vor ihnen ein Kuchen stand. 
Anschneiden musste ich den Kuchen, da meistens eine sehr große Hemmung besteht einen solchen Kuchen zu "zerstören". Wenn er jedoch einmal angeschnitten ist will auch ja jeder ein Stück probieren. Das ist zumindest meine bisherige Erfahrung. Ich habe hingegen absolut keine Hemmungen den Kuchen anzuschneiden, da ich diesen ja extra für diesen Zweck herstelle. Mir reicht es vollkommen wenn ich die Leute ein bisschen begeistern kann mit meinen Kuchen. Sobald der Kuchen fotografiert ist hällt mich nichts mehr zurück den Kuchen anzuschneiden.
Und so sieht übrigends dieser Kuchen hier angeschnitten aus:

Samstag, 16. November 2013

Tischtennis

Hui ich durfte meine erste Auftragstorte backen.
Ich wurde gebeten für einen Arbeitskollegen meines Vaters eine Motivtorte für seinen Geburtstag zu backen und bei so was sage ich doch nicht nein.



Das Thema sollte  passend zu dem Hobby des Kollegen Tischtennis sein und somit war auch recht schnell klar, wie die Torte in ihren Grundzügen aussehen sollte.
Ich plante eine Tischtennisplatte mit Schlägern, Ball und Netz herzustellen.


Und genau darin lag mein erstes Problem... ich habe nämlich keine eckige Backform und Tischtennisplatten sind nun einmal leider sehr eckig... Also durchsuchte ich unseren Keller bis ich so eine eckige verschiebbare Form gefunden habe die ich sehr sorgfältig mit Backpapier auslegte sodass auch ja keine Ritze mehr zu sehen war.

Der Kuchen sollte aus einem Schokokuchen bestehen jedoch war der etwas sehr sehr dünn als er fertig war und da ich nicht noch 10 Kuchen backen wollte musste ein Rezept her, bei dem der Kuchen viel mehr aufgeht als nur wenige Millimeter. 

Meine Rettung war dieser Nuss-Schokoladenkuchen. Da ich nun ja schoneinmal beide Kuchensorten da hatte legte ich sie auf dem Kuchen einfach übereinander. Passt ja auch. Ein Nuss-Schokokuchen und ein Schokokuchen. Außerdem entstanden somit zwei schöne Schichten. Dazwischen habe ich eine Waldbeerenmarmelade gemacht. 
Gewünscht war ein Kuchen ohne Sahne. Da ich jedoch reinen Kuchen etwas langweilig finde entschied ich mich für die Marmeladenschicht zwischen den Teigschichten.
Um alles schön glatt zu bekommen strich ich den Kuchen wie immer mit Ganache ein.




Die Deko habe ich schon ein paar Tage vorher gemacht, da ich das Netz aus Fondant machen wollte und es ja hart werden musste.
Spontan habe ich mich noch entschieden eine Figur auf die Torte zu setzen die dem "Geburtstagskind" ähnlich aussehen sollte.


Ich stellte also ein Netz her, 2 Schläger einen Ball und ein Männchen.

Den Kuchen deckte ich mit grünem Fondant ein und mit weißem Fondant verzierte ich die Fläche.
Anschließend musste ich nur noch die Dekoelemente aufbringen.
Das Netz ist mir beim anbringen leider genau in der Mitte gebrochen aber mit etwas Zuckerkleber konnte ich einen größeren Schaden zum Glück verhindern.


Samstag, 12. Oktober 2013

Herbsttorte

Für eine Geburtstagsfeier im Oktober habe ich mir gedacht, dass ein Kuchen passend zur Jahreszeit ja auch einmal etwas schönes sein könnte.
Und so entstand diese zweistöckige Torte:


unter dem Fondant befindet sich ein Schokoladenkuchen. Diesesmal komplett ohne Füllung, da er schon schokoladig genug war der Kuchen mit der Ganache außenherum.
Die vielen kleinen Dekoelemente habe ich aus Marzipan gemacht. Ich wollte, dass man sie auf alle Fälle mitessen konnte und daher kam für mich eine Deko aus Fondant nicht in Frage, da diese doch immer sehr süß ist. Da ist Marzipan dann glaube ich doch die bessere Variante.Und dieser lässt sich auch super mit Lebensmittelfarbe einfärben.

Folgende Dinge habe ich aus Marzipan gemacht.
1 Birne
1 Apfel
10 Kürbisse
6 Fliegenpilze
7 Gebäcke
Trauben
4 Heustängel
2 Steinpilze
10 Blätter
Grünzeug


Das alles habe ich dann auf dem Kuchen verteilt bis es mir gefallen hat und schon war er fertig.

Montag, 3. Juni 2013

Schwarz und weiß

Meine nächste Motivtorte war für eine Hochzeit auf der ich eingeladen war.
Diesesmal wollte ich es jedoch etwas langsamer angehen und habe mich daher für einen ganze normalen runden Kuchen entschieden den ich dann einfach noch etwas verziert habe.

Obwohl normal ist vielleicht auch wieder etwas falsch, denn der Kuchen sollte innen ein Schachbrettmuster haben. Das Muster ist eigendlich ganz einfach zu machen und sieht beim Anschneiden einfach toll aus.

Zuerst habe ich einen Schokobiskuit gebacken und diesen über Nacht kaltgestellt, damit ich ihn am nächsten Tag schön ich in Böden teilen konnte. 
Den untersten Boden muss man zur Seite legen, da dieser komplett bleibt. 
Die anderen Böden habe ich nun alle zusammen in etwa 2 cm dicke Ringe geschnitten.
Anschließend habe ich noch die Füllung hergestellt (Himbeer-Sahne).
Nun habe ich auf den Tortenboden die Ringe gelegt, sodass immer eine Schicht Füllung dazwischen passt. 
Für die nächste Schicht macht man das Ganze versetzt.
Es kommt also auf jede Teigschicht Creme und auf jeden Cremering ein Teigring.


Somit bekommt man doppelt so viele Schichten wie Tortenböden, da man ja mit einem Tortenboden zwei Schichten hinbekommt.
Den Kuchen nun noch mit Ganache einstreichen und dann ab in den Kühlschrank.

Bei der Verzierung habe ich mich an Blumen gewagt, die ich aus Blütenpaste hergestellt habe. Sie sollten im Kontrast stehen zu der dunklen Schokoladenoberfläche und daher habe ich sie komplett weiß gelassen. 
Es wurden kleine Rosen, Calla-Blüten, Blätter und eine Schleife. Alle Blüten habe ich schon ein paar Tage vorher hergestellt, damit sie schön austrocknen konnten. 

Und hier ist sie die fertige Torte:
 

Aufgeschnitten sieht sie dann übrigends so aus. Das Schachbrettmuster kommt wirklich super raus und alle wollten wissen wie ich denn das Muster in den Kuchen bekommen habe =)


Bin dann mal wieder in der Küche

Eure Jessi