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Samstag, 11. Juli 2020

Zahnmedizin - Motivtorte



Diese Torte habe ich als eine Auftragsarbeit gemacht. Ich hatte seit längerem nicht mehr die Möglichkeit eine Motivtorte zu backen und daher hatte ich mich sehr über diese Gelegenheit gefreut.
Die Torte war ein Geschenk für eine fertige Zahnmedizin-Studentin. Sie hatte ihr Studium erfolgreich abgeschlossen und ihre Eltern wollten sie bei einer kleinen Feier mit einer Torte passend zu diesem Tag überraschen.


Zunächst habe ich verschiedene Entwürfe und Ideen mit den Eltern abgeklärt. Entschieden wurde sich dann am Ende für diese Kuchenvorlage.
Zeit hatte ich ab der Auftragsgebung ziemlich genau 6 Tage. Zum Glück hatte ich noch Fondant bei mir daheim, sodass ich direkt am 2. Tag mit den Dekoelementen beginnen konnte.

Aus Fondant modellierte ich eine Zahnseidebox, eine Zahnpastatube, einen Abschlusshut, eine Schleife und eine Zahnbürste. Da die Zahnbürste am Ende schräg auf der Torte stehen sollte, stabilisierte ich sie im Inneren mit Schaschlikspießen.
Am Tag darauf verzierte ich die jeweiligen Gegenstände noch mit kleinen farbigen Details. Danach konnten sie bis zur Vollendung der Torte aushärten.

Am 4. Tag habe ich die Tortenböden gebacken. Für den unteren Kuchen backte ich einen Vanille-Biskuit und für den oberen Kuchen einen hellen Rührkuchen.
Da ich den Zahn teilweise schnitzen musste, musste es für den oberen Kuchen ein stabilerer Teig werden.

Am 5. Tag rührte ich für die Füllung eine Pudding-Buttercreme an und zum Anstreichen eine ganz normale amerikanische Buttercreme. Dann begann das Stapeln, Schnitzen und Eindecken der Kuchen.
Alle Dekoelemente kamen nach und nach an den vorgesehenen Platz und am späten Abend war die Torte komplett fertig vor mir gestanden.

Nach einer Nacht im kühlen Keller wurde die Torte gleich morgens am 6. Tag abgeholt.  

Mit dem Endergebnis war ich am Ende sehr zufrieden und auch den Eltern und später der Beschenkten  hat sie sehr gut gefallen. Zum Herstellen der Torte habe ich im Endeffekt ca. 9 -10 Stunden benötigt.





Sonntag, 5. Juli 2020

Hochzeitstorte

Vor etwa einem Jahr durfte ich meine erste Hochzeitstorte backen. Die Torte war für meinen Bruder und daher habe ich hier besonders viel Arbeit hineingesteckt.
Äußerliche Vorgaben hatte ich recht wenig. Gerne wollten sie ein paar Blumen und den Kuchen in Holzoptik.
Mit solchen Vorgaben kann ja eigentlich nicht viel schief gehen und so ist eine wirklich wunderschöne Hochzeitstorte entstanden.
Beim Innenleben hatten die Beiden schon etwas genauere Vorstellungen. Aber das schränkt einen ja meist nicht wirklich ein.

Nach ein paar Überlegungen und einigen Zeichnungen hatte ich einen groben Plan, wie die Hochzeitstorte am Ende aussehen sollte.




Aber jetzt erstmal ganz von vorne. Schon ungefähr zwei Monate vorher habe ich begonnen, für die Blumengestecke die Blumen und Blätter aus Blütenpaste zu modellieren. Schließlich sind diese ja doch ganz schön zeitaufwändig. Auch kleinere Füllblumen habe ich hergestellt. Mindestens 100 kleine Blumen. Aber ich finde so etwas ja schon fast meditativ und kann mich dabei wunderbar entspannen. So merke ich gar nicht, wie die Zeit vergeht und freue mich später über ein wunderschönes Gesteck.

Zusätzlich zu den Blumengestecken sind zwei süße Kolibris aus Modelliermasse entstanden. Damit der eine Kolibri über der Blume fliegen konnte, habe ich ihn im Inneren mit einem Drahtgestell verstärkt. Beide Kolibris habe ich zunächst komplett ohne Farbe hergestellt. Als Befestigung auf dem Kuchen, habe ich jeweils einen Schaschlikspieß im Körper verankert. Damit die beiden Vögel nicht allzu schwer wurden, befindet sich jeweils im Inneren nur Alufolie. Die Flügel habe ich jeweils separat modelliert um sie nach dem Trocknen an den Körpern zu fixieren. Nach fast einer Woche Trocknungszeit bemalte ich die beiden Vögel mit Puderfarbe.

Dann musste ich natürlich noch so einige Kuchen backen. Da ich natürlich nebenher ganz normal Arbeiten musste, habe ich die Böden alle reichlich vorher gebacken und eingefroren. Aber auf diese Weise, hatte ich die Tage direkt vor der Hochzeit für mich etwas entzerrt und damit etwas weniger Stress direkt vor der Hochzeit. Im Gefrierschrank landete also ein Schoko-Biskuit, ein Vanille-Biskuit und ein ganz normaler heller Biskuitboden. Alles schon in fertige Böden geschnitten, damit das Auftauen später schneller geht.

Die Füllungen sollten natürlich auch noch gemacht werden - also kiloweise Buttercreme zum Einstreichen, eine Portion Ganache für den Schokoladenkuchen, eine milchfreie Schokocreme, eine Zitronencreme und eine Himbeer-Frischkäsecreme. Daraus ist dann eine dreistöckige Hochzeitstorte mit 29cm Schokokuchen, 24cm Vanille-Zitronenkuchen und 19cm Himbeer-Frischkäsekuchen entstanden.

Überzogen habe ich die Torte mit Massa Ticino. Zum ersten Mal habe ich meinen Fondant gekauft und nicht selbst hergestellt. Und in diesem Fall war ich wirklich super glücklich mit der Entscheidung. Denn der Fondant ist sehr leicht zu handhaben. Um die Holzoptik herzustellen, habe ich leicht angefeuchtetes Esspapier direkt auf dem Fondant ausgerollt. Dadurch entstehen diese kleinen Risse. Ich kam nicht dazu, diese Technik vorher einmal auszuprobieren, aber es hat zum Glück alles wie gewünscht funktioniert. Noch etwas Puderfarbe auf den Kuchen und schon war die Holzoptik perfekt.



Zusammengebaut habe ich die Torte erst vor Ort. So ein Transport einer Hochzeitstorte ist in Einzelteilen einfach viel leichter.

Nun habe ich noch zum Abschluss ein paar Bilder der Hochzeitstorte für euch.









Dienstag, 20. Dezember 2016

Wikinger


Wieder steht bei uns ein Geburtstag an und ich habe endlich wieder die Möglichkeit eine Motivtorte zu backen. Es sollte mal wieder eine 3D-Torte werden und daher brauchte ich mir auch keine großen Gedanken über den Kuchen machen. Denn für 3D-Torten braucht man möglichst stabile und vor allem schnittfeste Kuchen, die nicht sofort zerbröseln. Am besten eignen sich dafür ganz normale Rührkuchen. Ich habe mein Rezept einfach noch mit ein paar Schokostückchen und Kirschen aufgepimpt, da ich finde, dass so ein reiner Rührkuchen doch manchmal etwas langweilig schmeckt.

Was sollte es also dieses Mal für ein Kuchen werden? Die Idee für den Kuchen stammt aus dem Buch Animation in Sugar 2 von Carlos Lischett. Ich bin absoluter Fan von diesem Buch, da darin sowohl Kuchenaufsetzer als auch ganze Kuchen beschrieben werden. Das Buch ist zwar auf Englisch aber dennoch sehr verständlich.

Jetzt zeige ich euch also hier die Entstehung meines Wikinger-Kuchens:

 Angefangen habe ich im Prinzip schon eine Woche vorher, um den Fondant herzustellen, den ich immer selber mache. Insgesammt habe ich ein bisschen mehr als 1kg gebraucht. Auch schon ein paar Tage vorher habe ich das Gesicht und den Helm hergestellt, da diese einige Zeit brauchen um fest zu werden. Ich hatte Angst, sie würden mir zusammenfallen und kaputt gehen, falls ich sie erst am Tag des Dekorierens herstellen würde. Das Gesicht besteht aus Hautfarbenem und orangenem Fondant, den Helm habe ich aus braunem Fondant hergestellt, den ich nach dem Trocknen mit silberner Lebensmittelfarbe angemalt habe.

Für den Kuchen habe ich zwei 15cm Durchmesser Kuchen gebacken und dann einfach mit etwas Ganache aufeinander gestapelt. Den Kuchen stellte ich dann kurz in den Kühlschrank, damit er fester und stabiler wird, und dann fing ich an ihn zurechtzuschnitzen. Anschließend habe ich noch den ganzen Kuchen mit Ganache eingedeckt und dann ging es für den Kuchen wieder über Nacht in den Kühlschrank.

1. Bild (Hose):
Die Hose besteht zur etwa zwei Drittel aus dunkelbraunen Fondant (4cm breite) und zu einem Drittel aus schwarzem Fondant (2cm breite). Die Streifen habe ich nacheinander zurechtgeschnitten und dann auch seperat mit etwas Zuckerkleber am Körper befestigt. 

2. Bild (Oberteil):
Das Oberteil besteht aus hellbraunem Fondant den ich am Körper zurechtgeschnitten habe. Um diese raue Struktur zu erreichen habe ich einfach mit einem Gemüsebürste den aufgelegten Fondant bearbeitet.
Der Gürtel besteht aus zwei dünnen Strängen Fondant und einem runden Fondantstück, dass ich ebenso wie den Helm nach dem Ankleben mit silberner Lebensmittelfarbe angemalt habe

3. Bild (Gesicht):
Das Gesicht habe ich mit Zahnstochern am Körper befestigt. Ebenso den Helm der nicht auf dem Kopf aufliegt, da er dafür zu schwer war, sondern auch mit zwei Zahnstochern direkt am Körper befestigt worden ist.

4. Bild (Arme):
Die Arme bestehen wieder jeweils aus hautfarbenem Fondant. Damit diese nicht absacken habe ich anfangs zur Stütze einfach eine Rolle untergelegt, bis alles fest genug war. Oben am Arm befinden sich noch Ärmel, die ich in der gleichen Farbe gemacht habe wie das Oberteil und auch in der gleichen Art und Weise strukturiert.

5. Bild (Fell, Boot und Angel):
Das Fell besteht aus braun gefärbtem Royal Icing. Mit einer Tülle, die normalerweise zum Spritzen für Blumen gedacht ist, habe ich das Royal Icing einfach direkt auf den Rücken gespritzt. Es sollte von der Konstistenz her eher fest sein, da die einzelnen Zacken nicht wieder ineinander verlaufen sollten.
Das Boot besteht aus eher dunklem senfgelbenem Fondant. Die Unterseite hat die Form eines Rugby-Balls. Also vorne und hinten spitz zulaufend und in der Mitte breit. Die Seiten sind vorne und hinten jeweils etwas höher als in der Mitte. Befestigt habe ich sie mit etwas Zuckerkleber sowohl an der Außenseite der Unterseite als auch auf dem Cakeboard.
Die Angel besteht aus dunkelbraunem Fondant und einem Schaschlikspieß. Den Fondant habe ich einfach um den Spieß gewickelt und vorsichtig festgedrückt. Als Schnur habe ich einen Baumwollfaden genommen. Wenn man will, kann man auch die Schnur aus dünnem Fondant herstellen, jedoch musste der fertige Kuchen noch mit dem Auto transportiert werden, und da wäre mir ein so dünner Fondantstrang auf alle Fälle gebrochen.
Am Ende habe ich das Cakeboard, welches ich einfach mit Alufolie überzogen habe, noch mit blauer Lebensmittelfarbe angemalt. Ich hatte leider nicht mehr genügend Fondant daheim, um auch noch das Board damit zu überziehen. Aber ich fand, dass es auch so richtig toll gewirkt hat und man auch.

Angeschnitten wurde der Kuchen noch am selben Tag, an dem ich ihn fertig verziert hatte. Zum backen und verzieren habe ich wieder 2 Tage gebraucht, wobei das Verzieren dieses Mal sogar relativ schnell ging. Denn ich habe nur ca. 6-7 Stunden für die komplette Gestaltung gebraucht.
Zum Schluss habe ich hier nun noch ein paar Bilder, auf denen der Wikinger von allen Seiten zu sehen ist, damit das Nachbacken leichter fällt 😉.




Dienstag, 8. März 2016

Himbeer-Käsekuchen

Der Himbeer-Käsekuchen ist einmal ein etwas anderer Käsekuchen der neben seiner fruchtigen Note auch noch mit einer wunderschönen Optik Punkten kann. Außerdem kann bei diesem Kuchen eigendlich absolut nichts schief gehen.



Man braucht dafür:
300g TK Himbeeren
300g Mehl
1TL Backpulver
1 Prise Salz
200g Zucker (original: 350g Zucker)
3 EL Wasser
6 Eier
125g kalte Butter
125g zimmerwarme Butter
500g Magerquark
250g Quark
4 EL Speisestärke


1.
Die Himbeeren in einem Topf vorsichtig erwärmen und pürieren. Anschließend durch einen Sieb streichen um die Kerne zu entfernen.

2.
Das Mehl zusammen mit Backpulver, Salz, 50 g Zucker, 1 Ei, 3 EL Wasser und der kalten Butter zu einem Mürbteig verkneten. Danach den Teig in eine gefettete Springform legen und damit den Boden und den Kuchenrand auskleiden. Dazu einfach den Teig mit der Hand an die richtigen Stellen drücken.

3.
Die zimmerwarme Butter und 150 g Zucker cremig rühren Danach die Eier einzeln unterrühren. Im Anschluss noch den Quark und 2 EL Stärke unterrühren.
1/3 der Quarkmasse in eine separate Schüssel geben und mit 2 EL Stärke und dem Himbeerpüree glatt rühren.

4.
Den Backofen auf 150° Umluft vorheizen.
In die Mitte des Teigbodens 4 EL der weißen Creme geben und darauf dann 3 EL der Himbeercreme. Vorgang wiederholen, bis die Quarkmassen aufgebraucht sind.

5.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (150°C Umluft) auf der unteren Schiene 60 Min. backen.

Tipp:
Damit der Kuchen später nicht einreißt, kann man ihn nach 25 Minuten am Rand (zwischen Teig und Quarkmasse) mit einem Messer vorsichtig einschneiden.

Der Kuchen bekommt durch das Himbeerpüree eine richtig schön kräftige Farbe von außen. Der Anschnitt ist zwar nicht ganz so dunkel gefärbt wie die Oberfläche jedoch sieht man auch hier schön abwechselnde Schichten von heller und roter Quarkmasse.

Montag, 7. März 2016

Rose

Diese Motivtorte ist wieder zum Geburtstag meiner Mutter entstanden.
Bei uns im Wohnzimmer hängt ein riesiges Rosenbild an der Wand und daher war es einfach eine neue Tortenidee zu finden.
Unter den Rosenblättern habe ich einen Wunderkuchen in einer Backform mit einem Durchmesser von 20cm gebacken.
Einmal in hell und einmal in der Schokoladenversion. Dadurch wurde der Kuchen nicht zu breit und hatte eine schöne Höhe.


Als Füllung habe ich eine fruchtige Buttercreme mit Kirschgeschmack hergestellt.
So war die Torte nicht nur außen rosa sondern auch noch innen 😊
Meine Tortenböden habe ich dann jeweils halbiert und immer abwechselnd mit Hilfe der Buttercreme helle und dunkle Böden gestapelt.
Der Kuchen kam dann so vorbereitet über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag bekam der Kuchen seine Form.
Dafür schnitze ich ihn in eine breitere Rosenkegelform.

Der Kuchen bekam dann noch eine Schicht Buttercreme außenrum und landete danach schon wieder im Kühlschrank.

Als letzter Schritt war es nun an der Reihe den Kuchen zu verzieren. Dafür hatte ich schon im Vorraus knapp 1kg rosa Modellierschokolade und 300g grüne Modellierschokolade vorbereitet.

Und dann fing ich an wie bei einer Zuckerrose den Kuchen nach und nach mit einzelnen Blütenblättern zu umschließen.

Man fängt mit der Mitte und einem halben Kreis an und  setzt dann immer größer werdene Halbkreise außenrum.
Die Blätter müssen dabei gegen Ende immer größer werden, sodass auch der untere Teil gut bedeckt ist.

Die Blätter stellte ich anschließend mit der grünen Modellierschokolade her und drapierte sie um den Blütenkelch.
Als Abschluss puderte ich die Rose und die Blätter noch etwas mit Puderfarbe ein, sodass die Rose etwas natürlicher aussah.


Und so konnte der Kuchen serviert werden. 
Die Rose schnitt ich mit einem Brotmesser an, da man damit viel einfacher durch die Rosenblätter gekommen ist, ohne gleich die komplette Optik zu zerstören.
Den Anschnitt fand ich persönlich sehr schön, da die Füllung einen tollen Kontrast gab zu dem Kuchenteig und optisch gut zur Rosenfarbe gepasst hat.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Cake World - Tauftorte

Vom 8. - 10. Mai fand in Friedrichshafen zum ersten Mal die Cake World statt und da musste ich auf jeden Fall hin. 
Ach habe ich mich getraut, das erste Mal an einem Wettbewerb teilzunehmen.

Leider hat es mit einer Platzierung nicht geklappt da ich durch einen doofen Verständnisfehler disqualifiziert worden bin. Dennoch habe ich von der Jury eine super Rückmeldung bekommen und bin ganz bestimmt nächstes Jahr wieder mit einer Torte dabei.

Teilgenommen habe ich in der Kategorie "einstöckige festliche Torte".
Bei der Messe habe ich dann gesehen, dass man das Wort Festlich nicht allzu Ernst nehmen darf. Das Wort "Motivtorte" hätte wahrscheinlich besser gepasst, da wirklich alles zu sehen war.

Da ich das im Vorraus jedoch nicht wusste, habe ich mich für eine Torte mit dem Thema Taufe entschieden. Die komplette Torte ist in Pastellfarben gehalten und passt somit wunderbar zu diesem Thema.

Für die Dekoration entschied ich mich einen Heißluftballon zu bauen und das war der Disqualifizierungsgrund. Ich hatte nämlich in den Heißluftballon oben eine Styroporkugel getan, um die Runde Form hinzubekommen. Dadurch galt meine Torte als 2-stöckig und nicht mehr wie vorgegeben als einstöckig. Aber soetwas passiert einem auch nur ein einziges Mal =D.



Angefangen habe ich den Kuchen indem ich die Tiere modelliert habe. So entstanden an einem Tag die Giraffe, der Elefant, der Pandabär und der kleine Affe.

Anschließend  stellte ich den Korb her. Die geflochtene Struktur stellte mich vor eine große Herausforderung. Aber nach vielen Versuchen hatte ich es dann endlich geschafft.
Damit der Korb auch schön rund trocknet habe ich ihn um eine Rolle Küchenpapier gestellt, die zufällig genau die richtige Größe hatte. Nachdem alles genug Zeit hatte zum trocknen, kamen die Tiere an ihre vorgesehenen Plätze.

Jetzt konnte man in den Zwischenräumen sehen, dass ich bei den Tieren nur die Oberkörper modelliert hatte. Also entschied ich mich kurzerhand noch eine blaue Decke aus Fondant in den Korb zu legen. Damit konnte ich geschickt ein paar Unsauberheiten überdecken. 

Als nächstes war der Heißluftballon an der Reihe.
In diesem befindet sich wie oben schon beschrieben die verhängnisvolle Styroporkugel. Um diese Einzudecken habe ich erst diverse Angaben berechnen müssen damit alle Teile am Ende perfekt aneinander passen.

Irgendeinen Denkfehler hatte ich jedoch dabei, denn es sollten eigendlich mehr Teile werden. Gepasst hat es trotzdem.

Um unsaubere Kanten zu verdecken habe ich die braunen Streifen angebracht und als Deko noch die kleine Girlande mit den Schleifen. Für den Schriftzug BABY habe ich mich erst relativ spät entschieden, da mir der Ballon als er fertig war etwas leer vorkam.

Das blaue Band unten am Ballon habe ich erst so trocknen lassen, bevor ich dieses am Ballon befestigt habe. So konnte ich sicher sein, dass es seine Form behält.

Als Seile vom Korb zum Ballon verwendete ich Schaschlickspieße, welche ich silbern anmalte.



Den Kuchendummi habe ich mit weißem Fondant eingekleidet.
Anfangs wollte ich dann eine Spitzendecke darauflegen jedoch hat mir diese nicht gefallen sodass ich auf eine Patchworkdecke umgestiegen bin.

Und auch diese musste ich 2 Mal neu machen, da sie mir beim ersten Mal komplett gebrochen ist... Ich weis immer noch nicht was da mit dem Fondant los war.

Beim ersten Versuch habe ich die Decke komplett fertig gemacht und wollte sie komplett auf den Kuchen legen, da das ja Misslungen ist, legte ich beim zweiten Versuch erst nur den braunen Fondant auf den Kuchen und drapierte ihn so hin wie ich ihn haben wollte. Erst danach machte ich mich an die Arbeit die einzelnen Vierecke für das Patchworkmuster herzustellen. 

Hier habe ich etwas unsauber gearbeitet, weshalb die Ränder nicht perfekt aneinanderpassen, aber dennoch bin ich mächtig stolz auf diese Decke. 
Anfangs machte ich nur eine Decke jedoch war mir da der Kuchen noch zu leer weshalb ich an den Rändern noch weitere Deckenteile befestigte. 



Der Kuchen steht auf einem Cake Board, dass ich auch braun eingedeckt habe. Eigendlich wollte ich dann auch noch um den Rand ein Band machen aber das habe ich irgendwie komplett vergessen. 
Für den Transport steckte ich den Ballon in einen extra Karton und polsterte alles gut aus. Da ich selbst nicht schon Donnerstags nach Friedrichshafen fahren konnte, gab ich den Kuchen meiner Mutter mit und hoffte, dass er die 3-stündige Fahrt heil überstehen würde. Vor Ort musste dann auch meine Mutter den Ballon befestigen, was sich als sehr kompliziert herausstellte, jedoch hat sie es nach fast 20 Minuten herumprobieren dann geschafft ohne das etwas kaputt gegangen ist. 
Wie alles aussah, konnte ich dann erst Sonntags sehen, als ich auch in die Cake World gegangen bin. 

Leider entsprach mein Kuchen ja dann nicht den vorgegebenen Richtlinien jedoch habe ich wirklich super tolle Tipps von der Jury bekommen, was ich bei dem Kuchen noch verbessern könnte. Dafür nahm die Jury sich fast eine viertel Stunde zeit. Auch wenn ich nichts gewonnen habe, hat es sich für mich dennoch gelohnt dort teilzunehmen.




Blumenmädchen

Diese Torte ist zum 50. Geburtstag meiner Mutter entstanden und hat mich viele Stunden
Arbeit gekostet. Vor allem da ich viele Blumen auf die Torte machen wollte und ich bisher nur eine einzige Zuckerblume hergestellt hatte. Eine weitere Herausforderung war der Kuchen in Form einer Topsy Turvy Torte. Naja da muss ich zugeben, dass mir diese Form nicht ganz so gut gelungen war, aber durch die vielen Blumen hat man das am Ende sowieso nicht mehr gesehen. Unter der Dekoration befindet sich zum einen ein Schoko-Nuss-Kuchen und zum anderen eine Rüblitorte. Beide sind sehr stabil und sind etwas länger haltbar als normale Torten.
Gebacken habe ich die Kuchen schon in einer schrägen Form, damit ich später nichts mehr zurecht schneiden musste. Dafür habe ich einfach eine Tasse unter die Backform gestellt und somit musste ich nur den oberen Teil begradigen, damit der Kuchen später stabil steht. Leider wurde der gesamte Kuchen irgendwie niedriger als gedacht. Aber da hatte ich einfach zu wenig Teig verwendet.

Auf den Kuchen sollte eine Figur. Da ich seit Weihnachten das Buch Animation in Sugar von Carlos Lischetti besitze wollte ich auf alle Fälle eine Figur aus diesem Buch versuchen.
Nach kurzer Suche entschied ich mich für die Fashionista eine sehr elegante Figur die ich nur leicht abwandelte. Ich hatte gedacht, dass es sehr schwer werden würde diese Figur herzustellen, jedoch war alles so gut erklärt dass es wirklich super bei mir funktionierte.
Nur ein großes Problem entstand bei mir. Als ich alles fertig hatte und den Oberkörper auf die Beine setzen wollte sind mir von dem Gewicht die Beine abgebrochen. Zum Glück konnte ich die Figur rechtzeitig auffangen und so ist es wirklich nur bei den abgebrochenen Beinen geblieben. Also musste ich diese komplett neu modellieren. Einen Tag vor der Geburtstag. Ich habe in den Fondant soviel CMC eingearbeitet, dass ich ihn kaum noch kneten konnte. Aber irgendwie habe ich es dennoch geschafft die Beinform hinzubekommen. Sie waren zwar bei weitem nicht so schön wie die erste Version aber immerhin hatte meine Figur so wieder Beine.
Die Blumen entstanden in den Wochen davor nach und nach.
Insgesamt stellte ich eine Rose her, eine Rose bei der ich die Ränder zu wellig ausgedünnt hatte und sie somit nicht mehr wie eine Rose aussah. 7 orangene Tulpen, 6 Phantasieblumen in grün und rosa, 9 blaue Lavendelähnliche Blumen, ganz viele weiße Blümchen und noch ein paar grüne Blätter.
Tatsächlich haben am Ende alle Blumen einen Platz auf der Torte gefunden. Nur ein paar weiße Blümchen sind mir leider zerbrochen. Wie man Zuckerblumen herstellt habe ich mir alles selbst beigebracht und so bin ich mächtig stolz auf die vielen schönen Blumen.

Eingedeckt habe ich den oberen Kuchen mit weißem Fondant und den unteren Kuchen mit orangenem Fondant. Die Figur stellte ich erst nach dem Transport in die Feierhalle auf den Kuchen, da ich Angst hatte, sie könne nochmals kaputt gehen.
Meine Mutter hat sich wirklich sehr über den Kuchen gefreut und  auch die Gäste waren total begeistert.
Alle Blumen und auch die Figur wurden nach dem Fest auf einem Dummi befestigt und haben nun einen Ehrenplatz im Wohnzimmer gefunden.




Dienstag, 9. Juni 2015

Ritterburg

Für eine Hochzeit habe ich letztens diese Ritterburg hier gebacken. Die Hochzeit lief unter dem Thema Mittelalter und man sollte sich auch als Gast mittelalterlich kleiden. Ziemlich spontan entschied ich mich dazu noch einen Kuchen zu backen. Und es war auch schnell klar dass der Kuchen bei diesem Thema nur eine Ritterburg werden konnte.

Der Kuchen ist zweistöckig und es befindet sich dieser Baumkuchen darunter. Jedoch habe ich die doppelte Menge verwendet.
Der Baumkuchen ist ein relativ stabiler Kuchen weshalb er sich auch zum Stapeln hervorragend eignet.

Die Türme bestehen aus Doppelkeksen die ich mit Kuvertüre zusammengeklebt habe und anschließend mit Fondant eingekleidet habe.



Wie ihr bestimmt sehen könnt habe ich bei dem Fondant eine schöne Maserung hinbekommen. Dafür habe ich die Tescoma Prägematten verwendet. Damit erzielt man super schnell ein tolles Ergebnis. Um die Steinmaserung jedoch noch mehr hervorzuheben, bin ich die Vertiefungen noch mit Puderfarbe in Alkohol aufgelöst nachgefahren. Am Schluss bin ich noch kreuz und quer ein bisschen darüber mit der Farbe um es natürlicher wirken zu lassen. Rechts und links seht ihr noch zwei Nahaufnahmen der Ritterburg. Die Stützen für das Tor sind einfach zwei schwarz angemalte Schaschlikspieße. Und mit dem schwarzen Fondant hatte ich wie immer so meine Probleme. Er wird immer einfach mega schnell bröselig. Aber es ging dennoch gerade noch so. Die Fähnchen habe ich aus Papier gemacht und wie man ganz oben sieht habe ich das Wort LOVE daraufgeschrieben. Außerdem habe ich noch passend zur Hochzeit Eheringe aus Zucker hergestellt und diese noch in die Mitte gelegt. Jedoch habe ich davon kein Foto mehr gemacht.

Das Brautpaar hat sich auf alle Fälle sehr gefreut und das ist ja das Wichtigste bei einem Kuchen.
Jedoch muss ich meine Kuchen immer noch selbst anschneiden, da sie sonst nicht gegessen werden.



Trommel

Diese Trommel entstand zum Geburtstag meines Freundes.
Unter dem Fondant befinden sich ein heller sowie ein dunkler Rührkuchen, die abwechselnd geschichtet wurden und dann mit Marmelade verbunden wurden.
Dadurch entstand dieses schöne Muster beim Anschneiden den Kuchens.

Da ich ja normalerweise nie auf die Uhr schaue wenn ich die Kuchen verziere, habe ich auch hier keine Ahnung wie lange ich gebraucht habe. Ich habe bei dem Kuchen jedoch das aller erste Mal meine Modellierpresse ausprobiert. Ich habe diese Grüne bei der man die Masse herausdreht.
Und ich muss schon sagen, dass das eine riesige Zeitersparnis ist. Es ist super praktisch wenn man längere Bänder oder Schnüre braucht und diese nicht erst noch gleichmäßig zurecht schneiden muss.


Hier seht ihr nun wie ich den Kuchen verziert habe. 

Das Fell besteht aus weißem Fondant und der Rand des Schlagzeuges wurde bei mir braun. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine silberne Lebensmittelfarbe hatte, habe ich die Metallteile einfach in grau gemacht. Hat mich jetzt auch nicht gestört und alle fanden es trotzdem toll.
An der Vorderseite habe ich noch eine Plakette angebracht.



Die Schlagzeugstöcke habe ich aus etwas hellerem braun hergestellt. Dabei habe ich in den Fondant noch etwas CMC eingearbeitet damit sie etwas stabiler werden. Jedoch war ich wie immer sehr spät dran sodass eine Nacht zum aushärten nicht gereicht hat. Beim Fotografieren ist mir dann auch glatt einer durchgebrochen. Auf dem Bild oben sieht man es schon wie er sich verbiegt. Später habe ich die Stöcke dann einfach nebeneinander gelegt. Da ist die Bruchstelle dann gar nicht mehr aufgefallen.





Baumkuchen

Für diese Burgtorte habe ich einmal versucht einen Baumkuchen zu backen.
Dabei bin ich auf ein Rezept gestoßen, dass beim ersten Probebacken schon super funktioniert hat und mega lecker schmeckt.

Der Baumkuchen erhält seinen Namen durch die Ringe die er beim backen bekommt. Wenn man die Schichten immer schön braun werden lässt, kann man beim Anschneiden abzählen wie viele Schichten man gebacken hat. Wie bei einem Baum die Jahresringen. Bei meinem Kuchen hier sind es 8 Schichten.


Der Teig der Baumkuchens ist sehr einfach herzustellen. Beim Backen muss man jedoch die ganze Zeit vor dem Backofen sitzen. Je nach Backofen kann dies gut eine Stunde in Anspruch nehmen. Ich habe das letzte Mal 40 Minuten zum Backen benötigt.

Man braucht dafür:

250g Butter
180g Zucker (original: 250g Zucker)
1 Pck Vanillezucker
6 Eier (getrennt)
halbes Fläschen Bittermandel-Aroma
100g Marzipan
6 EL Amaretto
150g Mehl
100g Speisestärke
1 Pck Backpulver
Vollmilchkuvertüre
1 EL Palmin Soft
(Aprikosenmarmelade)


Den Backofen auf Grillstufe stellen und auf 240° vorheizen. 
Butter, Zucker, Eigelb, Vanillezucker und Bittermandel-Aroma sehr schaumig rühren. Danach das Marzipan mit dem Amaretto aufkochen bis es sich komplett verflüssigt hat. Das Ganze bekommt so eine cremige Konsistenz. Diese Mischung zur Teigmasse geben und gut unterrühren. Anschließend Mehl, Speisestärke und Backpulver nach und nach hinzugeben. Das Eiweiß sehr steif schlagen und vorsischtig unterheben.

Nun den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rest gut einfetten. Auf den Boden ca. 3 EL Teig verteilen und diesen gut verstreichen. Der Boden sollte dadurch gerade so bedeckt sein. Nun den Teig weiterhin auf der Grillstufe ca. 4 Minuten backen. Sobald sich der Kuchen oben komplett brauch gefärbt hat den Kuchen herausnehmen und wieder 3 EL Teig darauf verteilen und wieder ca. 4 Minuten grillen. Mit dem restlichen Teig genauso verfahren.
Falls sich beim Verteilen der Teigmasse die dunkle Schicht lösen sollte, den Teig vorsichtig durch Schwenken auf dem schon gebackenen Kuchen verteilen. Geht auch sehr schnell.

Der Kuchen muss während des kompletten Backens immer im Auge behalten werden, damit er nicht plötzlich zu dunkel wird. Je höher der Kuchen wird, desto kürzer wird die Backzeit. Bei mir waren es am Ende gerade noch 2 Minuten pro Schicht. 

Sobald der komplette Teig aufgebraucht ist, den Kuchen gut abkühlen lassen. 

Nach belieben kann der Kuchen noch mit einer Apricoture eingestrichen werden. Dafür die Marmelade mit einem kleinen Schuss Wasser im Topf einkochen bis sich die Menge fast halbiert hat. Die Marmelade sollte dabei eine dickflüssige Konsistenz haben. 
Diese Apricoture kann noch vor der Kuvertüre auf den Kuchen gestrichen werden.

Danach die gewünschte Menge Kuvertüre schmelzen und mit etwas Palmin vermischen. Dadruch wird die Schokoschicht nicht steinhart wenn sie auskühlt sondern bleibt immer leicht cremig. 
Den abgekühlten Kuchen mit der Kuvertüre überziehen.

Mittwoch, 1. April 2015

Ruhekuchen

Zutaten:


Für den Boden:

150g Butter
200g Zucker
2 Pck Vanillezucker
6 Eier
375 g Mehl
1 Pck Backpulver


Für die Füllung:

600g Schlagsahne
2 Pck Vanillezucker



Zubereitung:


Für die Böden:
die Butter schaumig rühren, den Zucker und Vanillinzucker dazugeben und die Eier nach und nach unterrühren.
Das Mehl und das Backpulver kurz mit der Buttermischung verrühren.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, den Rand leicht einfetten.
Nun einen kleinen Teil des Teiges möglichst dünn in der Springform verteilen
(Nur der Boden sollte bedeckt sein)
 und ca. 10-12 Minuten goldgelb backen.
Mit dem restlichen Teig genauso verfahren.
Je nach Springformgröße können es bis zu 6 Böden werden.

Böden sehr gut auskühlen lassen.

Es ist wichtig, einzelne Böden zu backen - sie werden nach dem Auskühlen nahezu "keksig" und bringen deshalb später den ganz speziellen Geschmack, der bei diesem Kuchen erwünscht ist. 
Bitte nicht den Teig komplett backen und die Böden schneiden!!!


Für die Füllung:
die Schlagsahne mit Vanillezucker steif schlagen

Nun mithilfe eines Tortenrings abwechselnd einen Boden und eine dünne Schicht Sahne stapeln, bis alle Böden aufgebraucht sind.
Wenn man will kann man den Kuchen auch noch rundherum mit Sahne einstreichen.

Dann einfach noch kalt stellen bis er serviert wird.

Die Torte  für mindestens 2 Tage in den Kühlschrank stellen!
Die Feuchtigkeit der Sahne zieht in die sehr trockenen Böden ein, die dadurch eine ganz fluffige, leichte Konsistenz bekommen.

Banoffee Pie

Ganz zufällig habe ich dieses Rezept eines Kuchens gefunden, den ich vor Ewigkeiten einmal
probiert hatte.
Sofort war klar dass ich den auch mal ausprobieren muss.

Der Kuchen nennt sich Banoffee Pie und kommt ursprünglich aus England.
Der Name setzt sich aus den beiden Hauptzutaten Banane und Toffee zusammen.


Da ich wusste, dass er sehr mächtig war habe ich kleine Törtchen gemacht anstatt eines großen Kuchens.

Ein sehr wichtiger Bestandteil des Kuchens ist das Toffee (Dulce de leche). Dies kann man entweder fertig kaufen oder wie ich selber herstellen. Und das ist fast genauso einfach wie kaufen.
Im Prinzip stellt man einfach eine Dose "Milchmädchen" (gezuckerte Kondensmilch) in einen Topf mit Wasser und kocht diese 2h auf dem Herd.
Ja ihr habt richtig gehört. Eine Dose kochen... ich war da dann doch sehr skeptisch habe es aber trotzdem ausprobiert.
Wichtig dabei ist nur, dass die geschlossene Dose wirklich komplett mit Wasser bedeckt ist und die ganze Zeit leicht köchelt. Dann kann eigentlich nichts passieren. Außerdem habe ich unter die Dose etwas Küchenpapier gelegt, damit die Dose nicht direkt den Topf berührt.
Für ein weicheres Toffee lässt man die Dose ca. 2h kochen und für ein härteres einfach 3h.


Bei mir waren es etwa 2 1/4 h. Und ich fand es so perfekt.

Insgesamt braucht ihr für den Kuchen folgende Zutaten:
eine Dose Milchmädchen
250g Kekse
100g Butter
1-2 Bananen
Sahne nach Bedarf


Und so sieht das Toffee aus wenn man die Dose endlich aufmachen darf:

Während das Toffee vor sich hinköchelt kann man schon den Boden machen.
Dafür 250g Kekse zerbröseln und mit 100g Butter vermischen und in eine Form drücken.
Das Ganze muss jetzt 1h in den Kühlschrank um schön auszuhärten.
Ist das Toffee fertig, verteilt man es einfach auf dem Boden.
Nun nur noch Bananen darauf verteilen und schon ist er fertig der Banoffee Pie =)
Auf den originalen Pie kommt auf die Banane noch eine Packung geschlagene Schlagsahne aber die habe ich jetzt weggelassen...